Wobenzym N

Verbesserte Eiweißverdauung durch Enzyme

Im Bodybuilding ist der Eiweißkonsum in der Regel erhöht. Um den Stoffwechsel dabei zu unterstützen hat sich nachweislich die Einnahme von Enzymen bei mir bewährt.

Als Enzymkombinationspräparat Wobenzym N hat sich bei folgenden Indikationen bewährt:

  • Akute und chronische Entzündungen
  • Rheumatische Leiden
  • Gefäßerkrankungen
  • Verauungsunterstützend

Enzymtherapie bei akuten und chronischen Entzündungen (Sinusitis, Bronchitis, Harnwegeinfektion, ggf. in Kombination mit Antibiotika)

bessere Eiweißverdauung durch Enzyme

Um die Verdauung zu unterstützennzyme unterstützen die Eiweißverduaung

Die systemische Enzymtherapie moduliert den Entzündungsprozeß, u. a. durch Hemmung von übermäßig exprimierten Adhäsionsmolekülen. Dadurch wird der Entzündungsablauf beschleunigt, die körpereigene Abwehr unterstützt und der Heilungsverlauf verkürzt. Rutoside ergänzen diese Effekte, insbesondere reduzieren sie die abnorme Gefäßdurchlässigkeit. Auch chronische Entzündungen können so noch ausheilen. Bei einer parallelen Anwendung von Antibiotika fungieren Enzyme als Schlepper.

Besonders günstige Ergebnisse zeigen sich bei akuten, chronischen Nasennebenhöhlen-Entzündungen, sowie bei Bronchitiden, ausgenommen werden sollten aber Patienten, welche zu allergischen Erkrankungen neigen (Asthmapatienten). Chronische Harnwegsinfekte (ggf. in Kombination mit Antibiotika) sprechen ebenfalls auf systemische Enzyme gut an, auch bei Patienten mit Diabetes mellitus. Neuerdings wurde sogar festgestellt, daß auch Patienten mit Hepatitis C von dieser Behandlung profitieren.

In der akuten Phase werden bei Wobenzym N höhere Dosen erforderlich (3 x 3 bis 3 x 5), bei chronischen Entzündungen sollte die Behandlung auch nach Rückgang der Symptomatik einige Zeit beibehalten werden.

Aus naturheilkundlicher Sicht empfiehlt sich zusätzlich zur Enzymgabe der Einsatz basischer Mittel, wie z. B. Basica und eine Darmsanierung, z. B. mit Symbioflor.

Enzymtherapie bei rheumatischen Leiden

Das Fertigarzneimittel Wobenzym N ist in einer Reihe klinischer Prüfungen hinsichtlich folgender rheumatischer Erkrankungen untersucht worden: aktivierte Gelenkarthrose, Wirbelsäulen-Syndrom, Weichteilrheuma, rheumatische Arthritis und Morbus Bechterew.

Eine große Studie hat unter Praxisbedingungen die Ergebnisse bestätigt. Wobenzym N ist in der Wirksamkeit bei rheumatischen Erkrankungen den NSAR’s leicht überlegen. Die Überlegenheit bezüglich der Verträglichkeit ist jedoch sehr hoch.

Bei akuten Verläufen empfiehlt sich in Einzelfällen möglicherweise die initiale zusätzliche, kurzzeitige Gabe von Antirheumatika oder zumindest hochdosiertem Vitamin E (800 i. E.), weil es ca. 1 Woche dauert, bis die Enzympräparate ihre volle Wirkung entfalten.

Enzymtherapie bei Gefäßerkrankungen

Die Therapie venöser und Iymphatischer Zirkulationsstörungen, vor allem mit jahrelang bestehendem Ödem, ist unbefriedigend. Die Kompression ist zwar eine wirksam Behandlung, sie wird aber von der Mehrzahl der Patienten abgelehnt. Hier hat sich die systemische Enzymtherapie.

Kombination mit Flavonoiden (Wobenzym N) vorzüglich bewährt. Der antiödematöse, fibrinolytische und makrophagenaktivierende Effekt der systemischen Enzymtherapie führt auch bei jahrelangem Bestehen dieser Erkrankung zu deutlicher Verminderung subjektiver Symptome wie Schmerz und Wadenkrampf sowie zur Verbesserung objektiver Symptome wie Schwellung und Erhöhung des Blutstroms aufgrund viskositätsverbessernder Effekte. Praxisstudien und Doppelblindstudien beweisen die Effektiv dieser Methode, möglicherweise bieten Enzyme sogar einen präventiven Effekt. Eine Erhebung an 1.000 Patienten hat diese Erfahrung jüngst eindrucksvoll bestätigt.

Zusätzlich können Ginkgo- und Magnesium-Präparate empfohlen werden.

 

Aufgrund seiner Immunmodulierenden Eigenschaften hat sich Wobenzym N auch in der Prophylaxe bewährt.

a) Bei immer wiederkehrenden Infekten.

Immer mehr Menschen leiden an chronischen Entzündungen, insbesondere im Hals-Nase-Ohren-Gebiet. Ursache könnten veränderte Umwelt, klimatisierte Räume, veränderte Ernährung sein. Auch chronische Entzündungen im Nieren-Blasen-Bereich sind besonders bei Patienten mit Diabetes mellitus gehäuft, vorzugsweise in der kalten Jahreszeit. Hier lohnt es sich, mit Enzymen vorzusorgen, wobei aufgrund der immunmodulatorischen Wirkung keine Gefahr besteht, daß eine Überstimulierung eintreten kann.

b) Enzymtherapie im Alter

Seit langem ist bekannt, daß die Abwehrzellen – sogenannte Makrophagen – mehr oder minder große Einschlüsse aufweisen, die daher rühren, daß sie verschiedene Stoffe, Bakterien und Viren, noch nicht effektiv vernichten konnten. Auch ist bekannt, daß die Thymusdrüse als Dirigent der Abwehr im Alter nur noch eine reduzierte Funktion aufweist. Die sogenannten geschulten T-Lymphozyten, insbesondere die zytotoxischen T-Lymphozyten, haben daher nicht mehr den „Biß“ wie in früheren Jahren.

Beim älteren Menschen kommt es auch zu Veränderungen der Blutfließeigenschaften, Zunahme der Viskosität, so daß hier eine Doppelindikation vorliegt.

Durch die Gabe von Thymus-Präparaten und Selen können die körpereigenen Abwehrkräfte zusätzlich aktiviert werden.

Was sollte bei der Anwendung von Wobenzym N beachtet werden?

1. Nüchterneinnahme:

Es empfiehlt sich, die Dragees entweder als Einmalgabe oder über den Tag verteilt, jeweils etwa 1 – 1/2 Stunde vor einer Mahlzeit unerkannt mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen.

2. Patienten mit allergischen Erkrankungen, insbesondere Asthma, sollte eine Enzymtherapie mit Wohlenzym N nicht empfohlen werden.

3. Wobenzym N fördert die Heilung von Operationswunden. Vor einer Operation sollte allerdings der Arzt befragt werden.

4. Patienten, die unter Gerinnungsstörungen des Blutes leiden oder mit gerinnungshemmenden Medikamenten behandelt werden, Dialyse-Patienten oder Personen mit schweren Leberschäden sollten vor einer Enzymtherapie mit ihrem Arzt sprechen.

5. Während der Schwangerschaft gilt die gleiche Vorsicht wie bei allen anderen Arzneimitteln.

 

Wobenzym N Zusammensetzung:

1 magensaftresistentes Dragee enthält: Enzyme aus Pankreas, Ananas comosus und Carica papaya 230 mg entspr.940 F.I.P.-E. (nach PapainMeth.) (best. aus Pankreatin 100 mg = 300 Protease Ph.Eur.E., Trypsin 24 mg = 12 (kat, Chymotrypsin 1 mg = 5 (kat. Bromelain 45 mg = 225 F.I.P.-E., Papain 60 mg = 164 F.l.P.- Rutosid 3 H20 50 mg. Die in einem Dragee enthaltenen Kohlenhydrate entsprechen 0,030 BE (Broteinheiten).

 

Anwendungsgebiete:

Thrombophlebitiden, Thrombosen, Entzündungen aller Art.

Gegenanzeigen:

Bei schweren angeborenen oder erworbenen Gerinnungsstörungen (z. B. Bluterkrankheit, bei schweren Leberschädigungen, bei Dialysepatienten) so sollte vor einer Einnahme von Wobenzym N der Arzt befragt werden; das gleiche gilt vor Operationen. Während der Schwangerschaft sollte die Einnahme von Wobenzym N wie von Arzneimitteln allgemein kritisch abgewogen werden.

Nebenwirkungen, Begleiterscheinungen:

Wobenzym N ist allgemein gut verträglich; auch nach Dauerbehandlung mit hohen Dosen von Wohlenzym N wurden schädigende Nebenwirkungen nicht beobachtet. Durch die Enzymwirkung kann eine harmlose Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch auftreten. Selten beobachtete allergische Reaktionen klingen nach Absetzen der Medikation ab. In Einzelfällen kann es jedoch auch zu schweren Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock kommen. Bei Einnahme höherer Einzeldosen wurde über Völlegefühl, Blähungen und vereinzelt über Übelkeit berichtet. Dies läßt sich durch Verteilen der Dosis über den Tag vermeiden.

Packungsgrößen und Preise:

Wobenzym N Dragees: Packung mit 100 Dragees, Packung mit 200 Dragees, Dose mit 800 Dragees.

Einnahme:

Um die Verdauung zu unterstützen ist es zu den Mahlzeiten einzunehmen. Entzündungshemmend wirkt es hingegen wenn es mit mindestens 30 Minuten Abstand zu den Mahlzeiten eingenommen wird.

MUCOS Pharma GmbH & Co., Malvenweg 2, 82538 Geretsried

 

 

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