Lightprodukte zum Abnehmen

Sind Lightprodukte Dickmacher?

Light-Produkte im Bodybuilding

Light-Produkte: Machen sie wirklich schlank?

Diätprodukte sind ein Milliardenmarkt in den verfetteten Industrienationen. Doch ihr Erfolg ist mehr als fraglich. Gerade wer nach einer Diät Kilos verloren hat, will es nach der Diät besonders „richtig“ machen und möglichst unnötige Kalorien wie versteckten Zucker vermeiden. Daher scheint der Griff zu den süßen Ersatzstoffen genau der richtige zu sein. Beispielsweise enthält „braune Limonade“ im Durchschnitt 150 Gramm Zucker pro Liter – was liegt da näher, als diese Limo durch eine Diätlimo zu ersetzen, ausschließlich gesüßt mit einen Süßstoff wie zum Beispiel Saccharin. Doch gerade hier lässt sich der Körper nicht so leicht überlisten.

Wenn Süßes unsere Zunge kitzelt, reagiert unser Körper automatisch, denn „Süßes“ heißt in natürlichen Lebensmitteln in der Regel: es folgt Zucker. Und um den erwarteten Blutzuckeranstieg abzumildern und den erhofften Zucker schneller umsetzen zu können, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus – Insulin unterstützt den Zuckerabbau. Dieser Insulinreflex folgt also prompt auf den süßen Reiz – ganz gleich ob tatsächlich Zucker in der Nahrung ist oder nicht. Und hier beginnt ein Teufelskreis: Der durch bestimmte Süßstoffe ersetzte Zucker suggeriert Süßes, lässt Insulin ausschütten und den ohnehin niedrigen Blutzuckerspiegel noch mehr fallen. Die Konsequenz: das Hungergefühl nimmt zu. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann das Hungergefühl so groß wird, dass von den Diätgewohnheiten abgewichen und doch wieder mehr gegessen wird.

 

Von Schweinen und Menschen

Dass (bestimmte) Süßstoffe tatsächlich den Appetit und den Verzehr steigern, weiß man aus der Schweine- und Kälbermast. Die Futtermittelverordnung lässt Süßstoffe wie zum Beispiel Saccharin für Ferkel oder Neohesperidin DC für Ferkel, Kälber und Schafe als Masthilfen zu. Die Hersteller von Futterzusätzen werben sogar unter Überschriften wie „Süßstoffe erhöhen Gewicht und Gewinn“: Sie verkaufen diese Futterzusätze, um „Sauen mit gezügeltem Appetit“ zu mehr Fressen anzuregen. Was bei Mastschweinen funktioniert, fruchtet – so ist die traurige physiologische Wahrheit – auch beim Menschen. Vor allem bei denen, die ständig „auf Diät“ sind.




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