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Pre Workout Booster

Pre Workout Booster Gastartikel von Sergej Kaiser

Gastartikel von Sergej Kaiser

Zusammensetzung der Pre Workout Booster

Viele Hersteller werben mit den unterschiedlichsten Inhaltsstoffen ihrer Booster. Manche davon sind eher weniger und manche eher mehr Sinnvoll. Ziel des Ganzen besteht natürlich darin ein besonders schlagkräftiges Argument für einen Verkauf zu haben. Wenn man sich aber die Inhalte verschiedener Hersteller genauer anguckt kann man dennoch feststellen, dass ein guter Per Workout Booster folgende vier Inhaltsstoffe nicht missen darf: Koffein, Kreatin, Beta-Alanin und Arginin.

Um die Wirkung von Boostern besser nachvollziehen zu können werde ich im weiteren Artikel zuerst die Wirkung der Inhaltsstoffe beschreiben um dann mein Fazit zu dieser zu ziehen.

Wirkung von Koffein, Kreatin, Beta-Alanin und Arginin

Koffein:

Das ist die Basis eines jeden Pre Workout Boosters, denn schließlich soll man nach der Einnahme erstmal wach werden und zudem kann niemand die Wirkung von Koffein leugnen. Ein weiterer schöner Nebeneffekt von Koffein besteht darin, dass er auch zu einem leicht erhöhten Blutdruck führt. Das mag sich zwar unschön anhören, ist aber für den Kraftsport etwas Positives. Denn mehr Blutdruck bedeutet mehr Blut für Muskeln und das resultiert in einer höheren Leistung.

Creatin:

Wer sich bereits mit Nahrungsergänzungsmitteln auskennt, für den sollte Creatin kein Fremdwort sein. Zugegeben es wirkt nicht anregend oder ähnliches, man würde es aber logischer weiße im Kontext der Pre Workout Booster vermuten. Mit Creatin versuchen die Hersteller eher dem Sportler einen langfristigen Erfolg beim Sport bieten. Wer Creatin durch andere Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, sollte unbedingt auf die Dosierung achten, denn zu viel von dem Zeug tut den Nieren nicht gut.

Beta-Alanin:

Beta-Alanin sind Aminosäuren. Sie sorgen dafür das die Übersäuerung der Muskeln sich ein wenig nach hinten verlagert. Für den Sportler bedeutet das, dass er seine Muskeln länger belasten kann und dadurch mehr kraft hat und/oder ein intensiveres Training absolvieren kann.
Arginin:

Die zweiten Aminosäuren in der Runde. Sie haben nur eine Aufgabe und diese besteht darin den Pump nach dem Training zu intensivieren. Arginin findet man hauptsächlich in Kürbiskernen, Erdnüssen oder Walnüssen. Sie sorgen dafür das die Blutgefäße erweitert werden. Tja und damit auch der noch stärkere Pump nach dem Training.
Tatsächliche Wirkung von Pre Workout Boostern

Was bewirken diese und ein paar weitere Stoffe zusammengemixt nun tatsächlich für den Sportler? Natürlich muss man sehen, dass Pre Workout Booster dabei helfen sollen seine Ziele zu erreichen, aber sie ersetzten keine angemessene Ernährung. Zudem muss man sich auch selber hinterfragen „Was will ich?“ Klar ist ein krasser Pump nach dem Training nicht zu verachten, aber hat man dadurch einen stärkeren Anreiz für das Muskelwachstum? „Wie viel Kaffee trinke ich sonst?“ Wenn ich stündlich einen Kaffee trinke, dann könnte es gut möglich sein, dass mich das Koffein im Booster kalt lässt. Aber wenn ich generell kein Koffein gewohnt bin, dann werde ich nach der Einnahme garantiert einen gewissen kick spüren.

Wer sich aber dazu entschließt einen Pre Workout Booster zu sich zu nehmen sollte sich einen Überblick verschaffen. Dabei kann man gezielt auf Tests und Erfahrungsberichte zurückgreifen. Eine Quelle dafür stellt die Webseite pre workout booster bereit.

Fazit

Betrachtet man die Inhaltsstoffe der Booster, so ist es durchaus richtig, dass Pre Workout Booster tatsächlich einen positiven Effekt auf das Training haben. Leider sind die Booster oftmals nicht so wirklich billig. Oftmals reicht es auch einen Kaffee vor dem Sport zu trinken und dazu eine Banane zu essen. Leider liegt das Problem oftmals an ganz anderer Stelle. Nämlich fällt es Amateursportlern in der Regel schwer sich für den Kraftsport richtig zu ernähren. Deshalb kann es durchaus helfen sein Training mit einem Booster effektiver werden zu lassen. Allerdings finde ich das eine ausgewogene Ernährung immer der erste Ansatz sein sollte, wenn man sein Training verbessern möchte. Wer sich ausschließlich von Fast Food ernährt, braucht sich nicht wundern, wieso er sich kraftlos fühlt. Da werden auch Pre Workout Booster keine Wunder bewirken.

 

 

Kreatin im Bodybuilding

Creatin Monohydrat

hohe Kraftspitzen erzeugen mit Creatin

Kreatin

Kreatin –  oder auch Creatin – ist das wohl beliebteste Nahrungsergänzungsmittel im Kraftsport, erobert aber immer mehr auch den Ausdauersport. Wie Kreatin richtig eingesetzt wird, wissen leider die wenigsten Sportler. In diesem Artikel erkläre ich euch, wie ich die besten Resultate mit der Einnahme von Kreatin erzielt habe.

Warum Kreatin?

Mit Sicherheit haben sie schon oft über eine Kreatin Supplementierung nachgedacht. Kreatin wurde schon vor 20 Jahren von Bodybuilding Profis eingenommen und hat sich mit der Zeit zu dem populärsten legalen Nahrungsergänzungsmittel durchgesetzt.

Die ISSN(Internationale Gesellschaft für Sporternährung) hat bestätigt, dass Kreatin das wirkungsvollste legale Nahrungsergänzungsmittel zur Leistungssteigerung für Kraftsportler, aber auch Ausdauersportler ist. Es ist also nichts Neues das Kreatin vor allem im Kraftsport sehr beliebt ist. Obwohl es so populär ist, wissen die wenigsten wie man es richtig einsetzt.

Wie wirkt Kreatin im Körper?

Kreatin dient dem Körper als eine Komponente in der Energieversorgung während der Muskelkontraktion. In den Muskelfasern ist es in zwei verschiedenen Formen zu finden. Diese sind das freie “Ungebundene“ Kreatin und das Kreatinphosphat. Kreatinphosphat dient dem Muskel genau wie Adenosintriphosphat (ATP) als Energielieferant.

ATP ist zwar die schnellere Energiequelle für die Muskelarbeit, ist aber schon in wenigen Sekunden verbraucht. Um die Leistung aber dennoch über einen längeren Zeitraum abrufen zu können, wird bei Belastungsphasen ein “Programm“ gestartet, um den erhöhten Energiebedarf mit einer Nachlieferung von ATP zu decken. Aus dem überschüssigem Kreatinphosphat und der Zwischenverbindung Adenosindiphosphat (ADP) wird das benötigte ATP nachgeliefert.

ADP + Kreatinphosphat ßà ATP + Kreatin

Durch das dynamische Gleichgewicht zwischen Kreatinphosphat und ATP im Muskel, kann in Ruhezeiten überschüssiges ATP genutzt werden um freies Kreatin zu Kreatinphosphat umzuwandeln.

Steigt der ATP-Bedarf durch hohe Belastung, wird dieses wie oben schon erwähnt unter Verbrauch von ADP und Kreatinphosphat nachproduziert.

Unser Körper verfügt normal über genügend ATP für zehn Sekunden intensiver Muskelbelastung. Der Zweck einer zusätzlichen Kreatin Aufnahme liegt also darin, die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung – also wie beim Bodybuilding – zu erhöhen. Auf dieser Weise kann mit höherer Intensität trainiert werden.

In welchen Lebensmitteln ist Kreatin?

Kreatin findet sich vor allem in Fleisch und Fisch wider. Die Konzentration liegt bei 2-7 Gramm Kreatin pro Kilo. Der tägliche Bedarf von Kreatin liegt bei ca. 1,5 bis 2 Gramm pro Tag. Der Körper kann ungefähr die Hälfte davon aus Aminosäuren selbst herstellen.

Wenn man keine intensive Sportart betreibt und man sich nicht vegetarisch Ernährt, hat eine zusätzliche Kreatin Supplementierung wenig Sinn.

Bei intensivem Training benötigt man aber doch eine zusätzliche Aufnahme von Kreatin. Um die negativen Folgen von übermäßigem Fleischkonsum zu vermeiden, wählen Sportler die zusätzliche Kreatin Zufuhr durch Supplements.

Ein kleines Beispiel: um 5 Gramm zusätzliches Kreatin durch die Nahrung aufnehmen zu können, müsste man 1,1 Kilogramm rohes Rindfleisch verzehren.

Kreatin Einnahme

Wenn man Kreatin zu sich nimmt ist auf die richtige Aufnahmemenge zu achten. Hierbei gilt: mehr ist nicht unbedingt auch besser. Durch Studien haben wir erfahren das unser Körper nur so viel Kreatin aufnehmen kann wie er auch verbraucht hat und auch nur dann wenn die Aufnahme zum richtigen Zeitpunkt geschieht.















Am besten nimmt man Kreatin in einer warmen aber nicht kochenden Flüssigkeit zu sich, da es sonst in das unbrauchbare Kreatinin zerfällt, welches durch den Urin wieder ausgeschieden wird.

Kurzkettige Kohlenhydrate wie Dextrose, Traubensaft oder herkömmlicher Zucker dienen als Trägermatrix um den Wirkstoff schneller in die Muskelfaser zu leiten. Wer Kreatin also in kalter Form Supplementiert, macht den klassischen Fehler. Denn beide Faktoren reduzieren die Verfügbarkeit für den Körper deutlich.

Tipp von mir:  Traubensaft hat von allen Säften den höchsten Anteil an kurzkettigen Kohlenhydraten und ist überall günstig zu haben.

Muss man eine Ladephase machen?

Bei vielen Sportlern beginnt eine Kreatinkur typischerweise mit einer Ladephase, in der 20 Gramm Kreatin in einem Zeitraum von fünf Tagen aufgenommen werden. Sinn dabei ist die Befüllung der körpereigenen Kreatinspeicher.

Viele Sportler reagieren auf so eine erhöhte Dosis allerdings mit Verdauungsproblemen(aufgeblähter Magen, Unwohlsein, Blähungen etc.).

Man kann die Ladephase auch über zehn Tage ziehen. Dafür nimmt man in den zehn Tagen, zehn Gramm Kreatin am Tag zu sich. Es ist quasi der selbe Vorgang. Diese Methode ist für Sportler mit Verdauungsproblemen von Vorteil, da hierbei die eingenommene Gramm Zahl nicht so hoch ist wie bei der normalen Ladephase.

Tipp: Ist die Ladephase vorbei, benötigt der Körper nur noch knapp 2-5 Gramm an zusätzlichem Kreatin und dies ausschließlich an Trainingstagen, da es nur während des Trainings verbraucht wird und jegliche weitere Aufnahme bei bereits gefüllten Reserven unnütz ist.

Wann sollte man Kreatin am besten Einnehmen?

Der richtige Aufnahmezeitpunkt ist von entscheidender Bedeutung wenn es darum geht das Maximum heraus zu holen. Für mich hat sich die direkte Einnahme zusammen mit BCAA´s und einer Banane direkt nach dem Training sehr bewährt.

Tipp: Besonders während der Ladephase ist es ratsam, die Kreatin Aufnahme auf mehrere Portionen zu verteilen. An Trainingstagen beschränke ich meine Kreatinzufuhr also auf vor und nach dem Training und an Trainingsfreien Tagen auf Morgens und abends.

Ist die Ladephase vorbei, nehme ich Kreatin nur noch nach dem Training. An Trainingsfreien tagen kommt es nicht zum Einsatz.

Kreatin und Diät

Kreatin kann in einer Diät genommen werde, allerdings sollte man sich nicht wundern wenn die Kilos laut Waage nicht purzeln. Sobald man die Kreatinkur dann beendet, fällt auch das Gewicht weiter.

Tipp: Ich nehme Kreatin nie in einer Definitionsphase da ich es persönlich, zu diesem Zeitpunkt, schwachsinnig finde.

Kein Erfolg nach der Kur

Wie bei fast allem im Leben gibt es auch hier Unterschiede. Es gibt die sogenannten “Responder“ und die “Non – responder“. Letzteres sind diejenigen, bei denen eine Kreatinkur leider wenig oder gar keine Wirkung zeigt. Das kann z.B. an den Genen liegen, wenn der Körper nur wenig Kreatin speichern kann.

Vegetarier, Veganer oder Menschen die wenig Fleisch essen, sprechen in der Regel gut auf eine Kreatin zufuhr an, da sie ernährungsbedingt über einen niedrigen Kreatinspiegel im Körper verfügen.

Bei geringem Erfolg kann man es gegeben falls mit Kreatin Ethyl Ester, Kre-Alkalyn oder auch Krea-Genic probieren. Wobei ich kein Fan von diesen varianten bin, da man im Normalfall die besten Resultate mit Kreatin – Monohydrat erzielt.

Leider gibt es keinen weg bei dem man testen kann ob sie ein sogenannter “Non – responder“ sind oder nicht. Hier muss man nach dem Prinzip „Probieren geht über Studieren“ verfahren.

Letzter Tipp zu Kreatin: Egal wo sie Kreatin einsetzten möchten: Viel Trinken ist enorm wichtig da es den Stoffwechsel und die Fettverbrennung unterstützt und den Nieren als Helfer bei der Arbeit dient. Außerdem sollten sie beim Kauf auf eine 99,5%tige aber besser noch 100%tige Reinheit achten.

Gutes Essen vs. Schlechtes Essen

Gutes Essen vs. Schlechtes Essen

Was ist gutes Essen im Bodybuilding

 

Wenn Ihr Euch mit Bodybuilding auseinandersetzt, habt ihr schon von dem “Guten Essen“ und dem “Schlechten Essen“ gehört. Unter der Rubrik gutes Essen, werdet ihr von vielen erstmal Putenbrust, Fisch, Salat, Magerquark und weitere fettarme Lebensmittel hören.

Unter der Rubrik schlechtes Essen, werdet ihr mit Sicherheit schon Eis, Kuchen, Hackfleisch, Pommes und Burger gehört haben. Aber sind die wirklich so schlecht wie alle sagen?

Ich habe mal ein paar gute und schlechte Lebensmittel aufgelistet. Vielleicht kann ich dem ein oder anderen noch ein wenig Input geben.

Fangen wir mit dem guten Essen an:

  • Fettarmes Fleisch wie z.b. Hühnchen, Pute, Rindersteak, Truthahn
  • Magere Wurstsorten wie z.b. Geflügelwurst, Corned Beef, Rinderschinken, Kochschinken
  • Fettarme Fischsorten, z.b. Seelachs, Kabeljau, Scholle, Forelle, Seezunge
  • Fettarme Milchprodukte (Magerstufe), Magerjoghurt, Magerquark, Buttermilch, Frischkäse, Käse mit maximal 20% Fett i. Tr.
  • Eier
  • Vollkornbrot, Vollkornprodukte, Vollkornreis
  • Haferflocken, Müsli (ohne Zuckerzusatz)
  • Kartoffeln (nicht frittiert)
  • Salate und Gemüse jeder Art
  • Obst, getrocknetes Obst
  • Ungeröstete Nüsse
  • Ungezuckerte Fruchtsäfte, Mineralwasser, Tee

Manche von euch werden jetzt sagen, dass ich falsch liege mit dem was ich hier aufgeschrieben habe. Denn Fetthaltige Lebensmittel wie Ei, Käse und Nüsse stehen mit bei den guten Lebensmitteln. Aber nicht alles was Fett enthält ist gleich schlecht oder ungeeignet für uns.

Ich gebe euch mal ein paar Beispiele zu schlechtem Essen:

  • Fettes Fleisch und fettes Geflügel
  • Fettreiche Wurst- und Käsesorten
  • Fette Fischarten, z.b. Aal, Hering und Karpfen
  • Frittierte Gerichte
  • Haushaltszucker und alle Produkte in denen Zucker enthalten ist, z.b. Kuchen, Gebäck, Süßigkeiten, Marmelade, Eis, Pudding, Fertig-Desserts
  • Haushaltsmehl (Weizenmehl) und alle Produkte, die Haushaltsmehl enthalten
  • Geräucherte Lebensmittel
  • Milch und Milchprodukte mit höherem Fettgehalt als Halbfettstufe
  • Fettgerichte und –Saucen
  • Geröstete Nüsse
  • Butter
  • Gesüßte Softdrinks, z.b. Limonade, Cola, Tonic Water usw.
  • Fruchtsäfte und Wasser mit Zuckerzusatz

Nun steht Käse nicht nur auf der “guten“ Seite sondern auch auf der “bösen“ Seite. Doch ist meine Liste wirklich korrekt? Sind die schlechten Lebensmittel wirklich schlecht?

Im Laufe der Jahre meines Trainings habe ich die unterschiedlichsten Methoden für den Muskelaufbau getestet. Manche ohne bis mäßigem Erfolg, manche mit guten bis grandiosen Erfolg.

Ich habe festgestellt dass die schlechten Lebensmittel auf meiner Liste, bis auf einige Ausnahmen, gar keine schlechten Lebensmittel sind. Solange man in der Aufbauphase ist und sich an seine Nährstoff vorgaben hält, ist es okay an einem NICHT Cheatday mal Nudeln Bolognese mit normalem Hackfleisch zu Essen.

Ist man natürlich in der Definitionsphase oder möchte einfach abnehmen, so sollte man schon darauf achten das man mageres Fleisch konsumiert, da die Nährstoffvorgaben geringer sind als in der Aufbauphase.

Eine gute variante um den heiß Hunger auf Nudeln Bolognese während einer Diät zu stillen ist, sich mageres Fleisch wie Hähnchen oder fettarmes Rinderfilet zu kaufen und es durch den Fleischwolf zu drehen.

Heraus kommt ein fettarmes Hackfleisch, welches sich perfekt für eine Diät eignet. Auch in der Aufbauphase kann man diese Variante wählen und das normale Hackfleisch durch das magere Fleisch ersetzen.

So hat man mehr Möglichkeiten, gesunde fette einzubauen. Diese sind nämlich nicht nur für den Muskelaufbau sondern auch für die Definition wichtig.

Ich selbst esse auch gern mal ein Eis oder einen Schokoriegel. Auch das ist nicht unbedingt schlecht solange man im rahmen seiner Angaben bleibt. Aber auch ein „Ausrutscher“ heißt nicht gleich das man dick und rund wird.

Meisten backe ich mir meine Süßigkeiten aber selbst, da ich mir zu 100% sicher sein will, was dort enthalten ist.

Fazit:
Ein schlechtes Essen macht dich nicht dick, genauso wie ein gutes Essen dich nicht dünn macht!!!
Wenn man seinen Bedarf genau ausgerechnet hat und sich an seine Makros hält, sollte es keine Probleme geben, wenn man sich mal ein Marmeladenbrot oder ähnliches gönnt.
Dennoch empfehle ich jedem, sich weitestgehend von Weizenmehl und vor allen Dingen von ASPARTAM fern zu halten. ASPARTAM ist ein hochgradig krebserregender Stoff, den man auf alle Fälle vermeiden sollte. Die Vermeidung von Weizenmehl geht nicht immer, aber die Vermeidung von Apartam geht immer.

Hähnchenröllchen mit Pesto

Eiweisgericht

Zutaten für 4 Personen: Nährwertangaben:

  • 4 Hähnchenschnitzel (á 100g) E= 99,95g (Pro Person 24,98g)
  • 50g Pesto (aus dem Glas) K= 4,22g (Pro Person 1,05g)
  • 2 EL Olivenöl F= 23,35g (Pro Person 5,83g)
  • 125 ml Gemüsebrühe Kcal= 630,25 (Pro Person 157,56)
  • Etwas Basilikum
  • Salz/Pfeffer/Paprika

Zubereitung:

  1. Die Schnitzel waschen, trocken tupfen, ganz flach klopfen, die Außenseite Würzen und die Innenseite mit Pesto bestreichen. Schnitzel zusammenrollen und mit einem Holzstäbchen feststecken.
  2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Putenröllchen darin von allen Seiten gut anbraten. Die Brühe angießen und die Röllchen weitere 12 Minuten köcheln, bis sie gar sind.
  3. Die Röllchen nach Belieben in Scheiben schneiden und mit Basilikum garniert servieren.

Ich würde dazu einen gemischten Salat oder Gemüse servieren. Wenn man noch Kohlenhydrate “offen“ hat, kann auch noch Reis, Brot oder Kartoffeln dazu machen. Egal was ihr als Beilage macht, es ändern sich dementsprechend die Nährwertangaben.

© Copyright M.Chelios

 




BCAA – Branched Chain Amino Acids

Branched Chain Amino Acids kurz BCAAs,

sind eine Mischung aus den essentiellen Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin. Für die beste Wirkung dieser verzweigkettigen Aminosäuren ist hierbei vor allem, neben den Einzelbestandteilen, die richtige Kombination von Valin, Leucin, und Isoleucin wichtig. Auch bei BCAA Produkten sollte auf das richtige Verhältniss geachtet werden. Das richtige Verhältniss ist 50% Leucin, 25% Valin und 25% Isoleucin (2:1:1).

verzweigkettigen Aminosäuren

BCAAs im Bodybuilding sind genau dann wichtig, wenn man seine hart erarbeitete Muskelmasse bei geringer Kalorienzufuhr weitgehend erhalten möchte

Der Unterschied zwischen herkömmlichen essentiellen Aminosäuren, die in Fleisch und Milchprodukten enthalten sind und BCAA´s liegt darin, das BCAA´s zum größten Teil direkt in die Skelettmuskulatur aufgenommen und verwertet werden und nicht, wie sonst üblich, in der Leber. Daher können BCAA´s in der Leber nicht verstoffwechselt werden, um als Energieträger herangezogen werden.

Sind BCAAs im Bodybuilding von Nutzen?

BCAAs im Bodybuilding sind genau dann wichtig, wenn man seine hart erarbeitete Muskelmasse bei geringer Kalorienzufuhr weitgehend erhalten möchte. Mit der Zufuhr von verzweigkettigen Aminosäuren soll der körpereigene Anteil an Bausteinen für das Muskelgewebe erhöht werden was gleichzeitig die fehlenden Kalorien ausgleichen soll, aber auch eine Fettreduktion bei gleichzeitigem Erhalt der Muskelmasse erzielen soll.

BCAAs verstärken n der Muskelaufbauphase die Proteinsynthese, wodurch sie eine anabole Wirkung bekommen. Die Muskulatur besteht zu einem großen Anteil aus BCAAs wodurch eine zusätzliche Aufnahme durchaus sinnvoll ist. Durch Glutamin wird der Effekt verstärkt und sorgt ebenfalls für eine verstärkte Wasserspeicherung im Muskel wo somit ein anaboler Zustand erzeugt wird.

Eine nette Nebeneigenschaft von BCAAs ist. Das sie glycogenschonend sind und somit Glukose länger in Leber und Muskel gespeichert werden kann. BCAAs wurden in einer Studie nachgewiesen das sie bei Einnahme den Muskelabbau verlangsamt. Das ganze wurde unter dem Begriff “antikataboler Effekt“ festgehalten. Die vermutete muskelaufbauende Wirkung der verzweigkettigen Aminosäuren konnte dagegen bisher nicht belegt werden, wodurch bei entsprechenden Vorhaben die BCAA Einnahme durch andere geeignete Supplements ergänzt werden sollte.




Supplements

Supplements was hilft wirklich?

Supplements wurden allein in Deutschland im Jahr 2010 nach Angaben der Marktforschungsfirma IMS Health Produkte im Wert von 907 Millionen Euro gekauft. Aber sind diese Ausgaben auch berechtigt oder wird auch vor allem dem Fitness und Bodybuilding Sportler nur suggeriert das er diese Zusatzstoffe benötigt?

Oder sind Supplements gar schädlich?

Nahrungsmittelergänzungen

Sinn und Nutzen von Supplements berechtigt?

Wie überall gibt es auch zur Frage nach Supplements zwei Meinungslager

Die einen sagen, alles absolute Geldverschwendung, wer sich gesund ernährt der benötigt keine Nahrungsmittelergänzungen. Die anderen sagen ohne geht es nicht. Dazu sage ich beide Lager haben recht, wenn man differenziert, in Sportler und Nichtsportler.

Leider kann ich in diesem Artikel nicht auf alle Fragen wie:

  • Supplements wofür
  • Supplemente wann einnehmen
  • mit welchen Supplements abnehmen
  • was gibt es alles für Supplements

Ich möchte anhand von zwei Supplements die im Fitness und Budybuilding durch aus Ihre Berechtigung haben erklären warum es sinnvoll ist diese einzusetzen.

Die Verwendung von Eiweißpulver und Proteinpräparaten

Auch an anderer Stelle schon hinreichend erklärt Eiweiß oder auch Protein ist quasi der Baustoff, die Steine die wir benötigen um einen muskulösen Körper aufzubauen. Genauer gesagt das sind die Aminosäuren. Diese werden gewonnen aus den Proteinen.

Als Beispiel möchte ich einen 70Kg schweren Mann nehmen. Um es kurz zu machen auch meine persönlichen Erfahrungen haben gezeigt, das jemand der Muskeln aufbauen möchte täglich 2g/pro KG Körpergewicht zu sich nehmen sollte. Das reicht. Hardcore Bodybuilder nehmen auch durchaus 3g oder mehr.

Bei einem 70Kg schweren Mann wären das dann also 140g Protein täglich. Nehmen wir nun Fleisch als Proteinquelle so müssten dann täglich 700g davon verzehrt werden. Nehmen wir das Ei als Quelle für Eiweiß so wären das immerhin 9 Hünereier wenn wir hier 16g Protein pro Ei rechnen.

Eiweißgehalt Fleisch

Fleisch hat im Schnitt ca. 20g Protein pro 100g abhängig von der Fleischsorte

Milch hat 3,4 g pro 100ml das wären dann ca. 4 Liter am Tag. Ich hoffe ich habe nun in meinem kleinen Exkurs hier keine Rechenfehler. Das sind also schon enorme Mengen die jemand dann täglich essen und trinken muss.

Einmal abgesehen davon das beim Konsum dieser Lebensmittel auch unerwünschte Stoffe zu sich genommen werden wie Fett, Puride, Antibiotika etc. mit sich bringt, ist es auch ein Kostenfaktor. Gesunde Lebensmittel vieleicht sogar aus Bioanbau haben Ihren Preis.

Fleisch und Eiersind ja auch gerade in der letzten Zeit ins Gerede gekommen. Nicht artgerechte Haltung, verwendung von unerlaubten Futtermitteln und was gab es nicht alles für Negativschlagzeilen.

Weiterer Punkt für Eiweißpulver und Proteinpräparate

Der Punkt der von vielen überhaupt keine Beachtung findet, ist das ich mit Supplement gezielt steuern kann, wann ich die letzendlich so wichtigen Aminosäuren zur Verfügung habe. Um die Aminos aus einem Stück Fleisch am Muskel zu haben benötigt unser Organismus in etwa 6 Stunden.

Milch brauch immerhin auch 1-2 Std. Verdauungsarbeit macht träge und belastet den Körper, hat jeder schon einmal fesgestellt wenn er nach einem ausgibigen Festmahl schläfrig wurde.

Und wer kann seine Mahlzeiten respektive sein Training genau so planen, das er dann bis zu 2 Stunden nach einem Training seine Aminos verdaut hat. Jetzt möchte der Muskel nämlich die Nährstoffe haben um  wachsen zu können. Mehr zu diesem Thema findet Ihr HIER

Ihr habt nun sicher verstanden das der Einsatz von Proteinpräparaten durchaus Sinn macht im Fitness und Bodybuilding. Er ist garantiert nicht nur Kommerz. Im Gegenteil mitunter kann ich sogar Geld sparen wenn ich diese Nahrungsmittelergänzungen einsetze.

Warum schreibe ich jetzt explizit Nahrungsmittelergänzungen. Damit verstanden wird, das eine Gesunde Ernährung nicht in erster Linie aus diesen Produkten besteht. Frisch zubereitete Mahlzeiten sollen den Hauptteil unseres Speiseplans ausmachen.

Auch Dosenfutter ist keine frisch zubereitete Mahlzeit. Diese Ernährungsform bringt neben Konservierungsstoffen oft auch keinerlei Naährstoffen mit sich.

Die Verwendung von Creatin

Creatin Monohydrat

hohe Kraftspitzen erzeugen mit Creatin

Auch Creatin hat laut meiner persönliche Erfahrung für natürlich trainierende Bodybuilder einen hohen Nutzen. Die organische Säure Creatin (engl: creatine) ist ein wichtiger Bestandteil des Energiespeichersystems unseres Körpers.

Im Bodybuilding wird Creatin eingesetzt um mehr Kraft zu bekommen damit mit höheren Gewichten trainiert werden kann. Mehr Gewicht stärkerer Trainingsreiz mehr Muskeln. Und das funktioniert. Völlig natürlich!

Schon 1847 entdekte Justus von Liebig  diese Substans in Fleisch und vertrieb Creatin als Nahrungsergänzungsmittel. Zugegeben er hat damals wohl nicht an eine Leistungssteigerung im Bodybuilding gedacht als er das erste Creatinsupplement der Weltgeschichte mit den Namen „Liebigs Fleischextrakt“ verkaufte.

Der Körper synthetisiert Creatin aus den Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin. Es kann aber auch mit unserer Nahrung aufgenommen werden. 1kg rotes Fleisch enthält ca. 4-5g Creatin.

Dazu müssen wir rohes Fleisch essen um zusätzliches Creatin zu bekommen. Beim erhitzen wird Creatin leider zerstört. Nehmen wir wieder unseren  Mann (70kg) hat dieser in seinem Körper etwa 120g Creatin gespeichert – ca. 95% davon in der Muskulatur.

Bedauerlicherweise wird ca. 2g/Tag ausgeschieden und sollte ersetzt werden. Das geht auch hier wieder am einfachsten über Supplements. Wer schon einmal eine Creatin Kur gemacht hat, der weiß das es sogenannte Ladephasen gibt.

Während einer solchen Ladephase wird täglich bis zu 25g Creatin zusätzlich aufgenommen. Der Metzger unseres Vertrauens wird sich freuen wenn wir das mit dem Konsum von Fleisch realisieren wollen.

Weitere Quellen Creatingehalt von Speisen pro Kilo:

Hering : 6 – 10 Gramm
Lachs : 4,5 Gramm
Thunfisch : 4 Gramm
Dorsch: 3 Gramm
Schweinefleisch : 5 Gramm
Rindfleisch : 4,5 Gramm
Milch : 0,1 Gramm

Ja auch hier sagen wieder einige Stimmen diese Creatincuren sind nicht erforderlich, das kann auch mit einer dauerhaften Einnahme von 5g täglich erreicht werden.

Ja das stimmt aber auch hier müssen wir Fleisch essen möglichst roh. Das enthält Puride. Was Puride sind, steht im z.B. Lexikon der Biologie

PutridePutride [von latein. putridus = faulig], seltene Bezeichnung für Fäulnisbakterien (z.B. Clostridien), die Proteine unter Bildung übelriechender Verbindungen abbauen. Putreszenz.

Also ich möchte hier nicht für alle Supplements sprechen, auch hier gibt es sicherlich etliche die absolut nutzlos sind. Protein und Creatin sind im Bodybuilding die wohl am meisten verwendeten.

Welche Nahrungsmittelergänzungen habt Ihr denn schon verwendet und welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht? Ich freue mich über jeden Kommentar. Vieleicht lerne ich ja noch neue Sachen kennen. Sicher interessiert es aber die Leser die auf der Suche nach neuem Wissen für Ihren Sport sind.

 

Wobenzym N

Verbesserte Eiweißverdauung durch Enzyme

Im Bodybuilding ist der Eiweißkonsum in der Regel erhöht. Um den Stoffwechsel dabei zu unterstützen hat sich nachweislich die Einnahme von Enzymen bei mir bewährt.

Als Enzymkombinationspräparat Wobenzym N hat sich bei folgenden Indikationen bewährt:

  • Akute und chronische Entzündungen
  • Rheumatische Leiden
  • Gefäßerkrankungen
  • Verauungsunterstützend

Enzymtherapie bei akuten und chronischen Entzündungen (Sinusitis, Bronchitis, Harnwegeinfektion, ggf. in Kombination mit Antibiotika)

bessere Eiweißverdauung durch Enzyme

Um die Verdauung zu unterstützennzyme unterstützen die Eiweißverduaung

Die systemische Enzymtherapie moduliert den Entzündungsprozeß, u. a. durch Hemmung von übermäßig exprimierten Adhäsionsmolekülen. Dadurch wird der Entzündungsablauf beschleunigt, die körpereigene Abwehr unterstützt und der Heilungsverlauf verkürzt. Rutoside ergänzen diese Effekte, insbesondere reduzieren sie die abnorme Gefäßdurchlässigkeit. Auch chronische Entzündungen können so noch ausheilen. Bei einer parallelen Anwendung von Antibiotika fungieren Enzyme als Schlepper.

Besonders günstige Ergebnisse zeigen sich bei akuten, chronischen Nasennebenhöhlen-Entzündungen, sowie bei Bronchitiden, ausgenommen werden sollten aber Patienten, welche zu allergischen Erkrankungen neigen (Asthmapatienten). Chronische Harnwegsinfekte (ggf. in Kombination mit Antibiotika) sprechen ebenfalls auf systemische Enzyme gut an, auch bei Patienten mit Diabetes mellitus. Neuerdings wurde sogar festgestellt, daß auch Patienten mit Hepatitis C von dieser Behandlung profitieren.

In der akuten Phase werden bei Wobenzym N höhere Dosen erforderlich (3 x 3 bis 3 x 5), bei chronischen Entzündungen sollte die Behandlung auch nach Rückgang der Symptomatik einige Zeit beibehalten werden.

Aus naturheilkundlicher Sicht empfiehlt sich zusätzlich zur Enzymgabe der Einsatz basischer Mittel, wie z. B. Basica und eine Darmsanierung, z. B. mit Symbioflor.

Enzymtherapie bei rheumatischen Leiden

Das Fertigarzneimittel Wobenzym N ist in einer Reihe klinischer Prüfungen hinsichtlich folgender rheumatischer Erkrankungen untersucht worden: aktivierte Gelenkarthrose, Wirbelsäulen-Syndrom, Weichteilrheuma, rheumatische Arthritis und Morbus Bechterew.

Eine große Studie hat unter Praxisbedingungen die Ergebnisse bestätigt. Wobenzym N ist in der Wirksamkeit bei rheumatischen Erkrankungen den NSAR’s leicht überlegen. Die Überlegenheit bezüglich der Verträglichkeit ist jedoch sehr hoch.

Bei akuten Verläufen empfiehlt sich in Einzelfällen möglicherweise die initiale zusätzliche, kurzzeitige Gabe von Antirheumatika oder zumindest hochdosiertem Vitamin E (800 i. E.), weil es ca. 1 Woche dauert, bis die Enzympräparate ihre volle Wirkung entfalten.

Enzymtherapie bei Gefäßerkrankungen

Die Therapie venöser und Iymphatischer Zirkulationsstörungen, vor allem mit jahrelang bestehendem Ödem, ist unbefriedigend. Die Kompression ist zwar eine wirksam Behandlung, sie wird aber von der Mehrzahl der Patienten abgelehnt. Hier hat sich die systemische Enzymtherapie.

Kombination mit Flavonoiden (Wobenzym N) vorzüglich bewährt. Der antiödematöse, fibrinolytische und makrophagenaktivierende Effekt der systemischen Enzymtherapie führt auch bei jahrelangem Bestehen dieser Erkrankung zu deutlicher Verminderung subjektiver Symptome wie Schmerz und Wadenkrampf sowie zur Verbesserung objektiver Symptome wie Schwellung und Erhöhung des Blutstroms aufgrund viskositätsverbessernder Effekte. Praxisstudien und Doppelblindstudien beweisen die Effektiv dieser Methode, möglicherweise bieten Enzyme sogar einen präventiven Effekt. Eine Erhebung an 1.000 Patienten hat diese Erfahrung jüngst eindrucksvoll bestätigt.

Zusätzlich können Ginkgo- und Magnesium-Präparate empfohlen werden.

 

Aufgrund seiner Immunmodulierenden Eigenschaften hat sich Wobenzym N auch in der Prophylaxe bewährt.

a) Bei immer wiederkehrenden Infekten.

Immer mehr Menschen leiden an chronischen Entzündungen, insbesondere im Hals-Nase-Ohren-Gebiet. Ursache könnten veränderte Umwelt, klimatisierte Räume, veränderte Ernährung sein. Auch chronische Entzündungen im Nieren-Blasen-Bereich sind besonders bei Patienten mit Diabetes mellitus gehäuft, vorzugsweise in der kalten Jahreszeit. Hier lohnt es sich, mit Enzymen vorzusorgen, wobei aufgrund der immunmodulatorischen Wirkung keine Gefahr besteht, daß eine Überstimulierung eintreten kann.

b) Enzymtherapie im Alter

Seit langem ist bekannt, daß die Abwehrzellen – sogenannte Makrophagen – mehr oder minder große Einschlüsse aufweisen, die daher rühren, daß sie verschiedene Stoffe, Bakterien und Viren, noch nicht effektiv vernichten konnten. Auch ist bekannt, daß die Thymusdrüse als Dirigent der Abwehr im Alter nur noch eine reduzierte Funktion aufweist. Die sogenannten geschulten T-Lymphozyten, insbesondere die zytotoxischen T-Lymphozyten, haben daher nicht mehr den „Biß“ wie in früheren Jahren.

Beim älteren Menschen kommt es auch zu Veränderungen der Blutfließeigenschaften, Zunahme der Viskosität, so daß hier eine Doppelindikation vorliegt.

Durch die Gabe von Thymus-Präparaten und Selen können die körpereigenen Abwehrkräfte zusätzlich aktiviert werden.

Was sollte bei der Anwendung von Wobenzym N beachtet werden?

1. Nüchterneinnahme:

Es empfiehlt sich, die Dragees entweder als Einmalgabe oder über den Tag verteilt, jeweils etwa 1 – 1/2 Stunde vor einer Mahlzeit unerkannt mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen.

2. Patienten mit allergischen Erkrankungen, insbesondere Asthma, sollte eine Enzymtherapie mit Wohlenzym N nicht empfohlen werden.

3. Wobenzym N fördert die Heilung von Operationswunden. Vor einer Operation sollte allerdings der Arzt befragt werden.

4. Patienten, die unter Gerinnungsstörungen des Blutes leiden oder mit gerinnungshemmenden Medikamenten behandelt werden, Dialyse-Patienten oder Personen mit schweren Leberschäden sollten vor einer Enzymtherapie mit ihrem Arzt sprechen.

5. Während der Schwangerschaft gilt die gleiche Vorsicht wie bei allen anderen Arzneimitteln.

 

Wobenzym N Zusammensetzung:

1 magensaftresistentes Dragee enthält: Enzyme aus Pankreas, Ananas comosus und Carica papaya 230 mg entspr.940 F.I.P.-E. (nach PapainMeth.) (best. aus Pankreatin 100 mg = 300 Protease Ph.Eur.E., Trypsin 24 mg = 12 (kat, Chymotrypsin 1 mg = 5 (kat. Bromelain 45 mg = 225 F.I.P.-E., Papain 60 mg = 164 F.l.P.- Rutosid 3 H20 50 mg. Die in einem Dragee enthaltenen Kohlenhydrate entsprechen 0,030 BE (Broteinheiten).

 

Anwendungsgebiete:

Thrombophlebitiden, Thrombosen, Entzündungen aller Art.

Gegenanzeigen:

Bei schweren angeborenen oder erworbenen Gerinnungsstörungen (z. B. Bluterkrankheit, bei schweren Leberschädigungen, bei Dialysepatienten) so sollte vor einer Einnahme von Wobenzym N der Arzt befragt werden; das gleiche gilt vor Operationen. Während der Schwangerschaft sollte die Einnahme von Wobenzym N wie von Arzneimitteln allgemein kritisch abgewogen werden.

Nebenwirkungen, Begleiterscheinungen:

Wobenzym N ist allgemein gut verträglich; auch nach Dauerbehandlung mit hohen Dosen von Wohlenzym N wurden schädigende Nebenwirkungen nicht beobachtet. Durch die Enzymwirkung kann eine harmlose Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch auftreten. Selten beobachtete allergische Reaktionen klingen nach Absetzen der Medikation ab. In Einzelfällen kann es jedoch auch zu schweren Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock kommen. Bei Einnahme höherer Einzeldosen wurde über Völlegefühl, Blähungen und vereinzelt über Übelkeit berichtet. Dies läßt sich durch Verteilen der Dosis über den Tag vermeiden.

Packungsgrößen und Preise:

Wobenzym N Dragees: Packung mit 100 Dragees, Packung mit 200 Dragees, Dose mit 800 Dragees.

Einnahme:

Um die Verdauung zu unterstützen ist es zu den Mahlzeiten einzunehmen. Entzündungshemmend wirkt es hingegen wenn es mit mindestens 30 Minuten Abstand zu den Mahlzeiten eingenommen wird.

MUCOS Pharma GmbH & Co., Malvenweg 2, 82538 Geretsried

 

 

Zunehmen

Gewicht zunehmen

Gewicht zulegen

So paradox es auch klingt wenn man in der Werbung nur von Diäten und Abnehmtipps ließt, es gibt auch Menschen, die gern einige Kilos mehr auf die Wage bringen würden. Das ist bei diesen sogenannte Hard Gainern aber nicht immer so einfach.

Grundsätzlich muss man sagen wer zunehmen möchte muss mehr Kalorien zu sich nehmen als er verbraucht. dafür gibt es eine Formel:

Kalorienverbrauch = Grundumsatz + Leistungsumsatz + Verdauungsumsatz

Berechnung des Grundumsatzes

Der Grundumsatz – oder auch Ruheumsatz genannt – umschreibt jene Energie, die der menschliche Körper im Ruhezustand – auch im Schlaf – für seine Körperfunktionen benötigt. Der Verbrauch variiert je nach Gewicht, Alter, Geschlecht, Größe und Muskelmasse.

Die Berechnung basiert auf der so genannten „Harris-Benedict-Formel“ von J. A. Harris und F. G. Benedict. sie lautet wie folgt:

Grundumsatz bei Männern:
Grundumsatz [kcal/24 h] = 66,47 + (13,7 × Körpergewicht [kg]) + (5 × Körpergröße [cm]) − (6,8 × Alter [Jahre])

Grundumsatz bei Frauen:
Grundumsatz [kcal/24 h] = 655,1 + (9,6 × Körpergewicht [kg]) + (1,8 × Körpergröße [cm]) − (4,7 × Alter [Jahre])

Beispiel zur Kalorienverbrauchsrechnung: Bei einem Gewicht von 80 kg bei 1,80 m Größe und einem Alter von 30 Jahren rechnet man also:

Beispiel bei Männern:
1858,47 [kcal/24 h] = 66,47 + (13,7 × 80 [kg]) + (5 × 180 [cm]) − (6,8 × 30 [Jahre])
Beispiel bei Frauen:
1606,10 [kcal/24 h] = 655,1 + (9,6 × 80 [kg]) + (1,8 × 180 [cm]) − (4,7 × 30 [Jahre])

Berechnung des Leistungsumsatzes:

Der Leistungsumsatz – fälschlich auch oft als Arbeitsumsatz bezeichnet – ist jene Energie, die der Mensch bei seinen zusätzlichen täglichen Tätigkeiten beansprucht. Ob nun leichte oder viel Kraft erfordernde Arbeit, der tägliche Spaziergang mit dem Hund oder sportliche Betätigungen – all das fällt in diesen Bereich. Der Leistungsumsatz ist abhängig von der körperlichen Aktivität (Physical Activity Level – PAL) eines Menschen. Je nach sportlicher oder beruflicher Aktivität verbraucht der Körper mehr oder weniger Kalorien. Die Berechnung kann nur näherungsweise erfolgen.
(Physical Activity Level – PAL) – Faktoren bei unterschiedlicher körperlicher Aktivität
Tätigkeit Beispiele PAL
Auschließlich sitzend oder liegend alte, bettlägrige oder gebrechliche Menschen 1,2
Fast ausschließlich sitzend – wenig Freizeitaktivitäten Vorwiegend Schreibtischarbeit 1,4 – 1,5
Überwiegend sitzend – zusätzliche stehende /gehende Tätigkeiten Studenten, Kraftfahrer, Sekretärinnen 1,6 – 1,7
Überwiegend stehende / gehende Tätigkeit Kellner, Handwerker, Verkauf 1,8 – 1,9
Körperlich anstrengende (berufliche) Tätigkeit Hochleistungssportler, Waldarbeiter, Bauarbeiter 2,0 – 2,4

 

Der Leistungsumsatz berechnet sich nach folgender Formel:

Leistungsumsatz = Grundumsatz x (PAL Korrekturfaktor – 1)

Bei unserem obigen Beispiel wäre die Berechnung bei einem Mann mit einer fast ausschließlichen sitzenden Tätigkeit und wenig Freizeitaktivitäten::

743,39 = 1858,47 x (1.4 – 1)

Berechnung des Verdauungsumsatz

Der Verdauungsumsatz beschreibt den Energieaufwand, den der Organismus für die Verwertung der Nahrung aufbringen muss. Lediglich 6 bis 10 % des Gesamtenergieverbrauches fällt auf diesen nahrungsabhängigen Energieverbrauch.

Der Verdauungsumsatz berechnet sich nach folgender Formel:

Verdauungsumsatz = (Grundumsatz + Leistungsumsatz) x 1.07

 

Lightprodukte zum Abnehmen

Sind Lightprodukte Dickmacher?

Light-Produkte im Bodybuilding

Light-Produkte: Machen sie wirklich schlank?

Diätprodukte sind ein Milliardenmarkt in den verfetteten Industrienationen. Doch ihr Erfolg ist mehr als fraglich. Gerade wer nach einer Diät Kilos verloren hat, will es nach der Diät besonders „richtig“ machen und möglichst unnötige Kalorien wie versteckten Zucker vermeiden. Daher scheint der Griff zu den süßen Ersatzstoffen genau der richtige zu sein. Beispielsweise enthält „braune Limonade“ im Durchschnitt 150 Gramm Zucker pro Liter – was liegt da näher, als diese Limo durch eine Diätlimo zu ersetzen, ausschließlich gesüßt mit einen Süßstoff wie zum Beispiel Saccharin. Doch gerade hier lässt sich der Körper nicht so leicht überlisten.

Wenn Süßes unsere Zunge kitzelt, reagiert unser Körper automatisch, denn „Süßes“ heißt in natürlichen Lebensmitteln in der Regel: es folgt Zucker. Und um den erwarteten Blutzuckeranstieg abzumildern und den erhofften Zucker schneller umsetzen zu können, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus – Insulin unterstützt den Zuckerabbau. Dieser Insulinreflex folgt also prompt auf den süßen Reiz – ganz gleich ob tatsächlich Zucker in der Nahrung ist oder nicht. Und hier beginnt ein Teufelskreis: Der durch bestimmte Süßstoffe ersetzte Zucker suggeriert Süßes, lässt Insulin ausschütten und den ohnehin niedrigen Blutzuckerspiegel noch mehr fallen. Die Konsequenz: das Hungergefühl nimmt zu. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann das Hungergefühl so groß wird, dass von den Diätgewohnheiten abgewichen und doch wieder mehr gegessen wird.

 

Von Schweinen und Menschen

Dass (bestimmte) Süßstoffe tatsächlich den Appetit und den Verzehr steigern, weiß man aus der Schweine- und Kälbermast. Die Futtermittelverordnung lässt Süßstoffe wie zum Beispiel Saccharin für Ferkel oder Neohesperidin DC für Ferkel, Kälber und Schafe als Masthilfen zu. Die Hersteller von Futterzusätzen werben sogar unter Überschriften wie „Süßstoffe erhöhen Gewicht und Gewinn“: Sie verkaufen diese Futterzusätze, um „Sauen mit gezügeltem Appetit“ zu mehr Fressen anzuregen. Was bei Mastschweinen funktioniert, fruchtet – so ist die traurige physiologische Wahrheit – auch beim Menschen. Vor allem bei denen, die ständig „auf Diät“ sind.




Aminosäuren

Aminosäuren wichtige Grundlagen

Obwohl es schon geraume Zeit Supplements wie Aminosäuren und Eiweiß auf dem Markt gibt sind wichtige Grundbegriffe immer noch nicht verstanden worden von vielen, oder einfach nicht bekannt.

Es gibt auch Stimmen die sagen Nahrungsmittelergänzungen wären absolut nicht nötig die normale Ernährung wäre ausreichend. Das mag sein wenn die Ernährung hochwertig ist.
Es gibt eine Vielzahl von Aminosäuren die ich nicht noch einmal alle nennen möchte an anderer Stelle sind diese bereits ausführlich erklärt worden. Heute möchte ich noch einmal wirklich auf die grundlegensten Punkte eingehen und ein Einnahmechema zeigen das auch Sinn macht. Dazu aber später.

Aminosäuren sind die Bausteine des Körpers ob Mensch oder Tier jeder hat sie und braucht sie. Sie werden über einen aufwendigen Verdauungsprozess in Magen und Darm aus Proteinen (Eiweiß) gewonnen.

Wieso sollte ich dann noch Aminosäuren einnehmen wenn ich Sie ohnehin aus der Nahrung gewinne? Ganz einfach zu bestimmten Zeitpunken ist es gut für den Körper wenn ihm schnell diese Aminosäuren zur Verfügung stehen. Beispielsweise in der Zeit nach dem Training, wenn der Körper besonders aufnahmefähig für diese ist. Aminosäuren sind einfacher gesagt vorverdautes Eiweiß, sie stehen dem Körper schneller zu Verfügung als wenn ich erst einmal den Liter Milch verdauen muss. Dieser Liter Milch bildet im Magen ohnehin erst einmal einen Klumpen der Grösse eines kleinen Handballes. Dazu aber vielleicht das nächste Mal etwas mehr.
Wie vielleicht nun etwas klarer wird braucht jedes Protein eine bestimmte Zeit bis die daraus gewonnenen Aminosäuren zur Verfügung stehen. Wenn ich nachfolgend nun eineige Zeiten nenne braucht keiner mit der Stoppuhr zu stehen und nachzumessen. Es soll nur ein ungefährer Anhaltspunkt sein.

Fleisch je nach Portionsgröße bis zu 6 Stunden
Proteinkonzentrate ca. 2 Stunden
Whey Protein ca. 20 Min
Aminosäuren Tabletten ca. 10 Minuten
Flüssige Aminosäuren unmittelbar

Bei den Aminosäurentabletten oder auch flüssigen Aminosäuren sollte es sich aber um Hydrolysate handeln. Hydrolysate bestehen aus zwei bis sechs Aminosäuren langen Bruchstücken, die entstehen, wenn man lange Proteinketten chemisch zerkleinert (hydrolysiert). Die Hydrolysate, manchmal auch als Peptide oder Oligopeptide bezeichnet, werden wesentlich schneller verwertet als ganze Proteine oder freie Aminosäuren und führen zu einem besseren Aufbau von Muskelprotein. Der Grund ist einfach: Der Darm benötigt für die Aufnahme einer einzelnen Aminosäure genauso lange wie für ein „Bruchstück“, das aus zwei oder drei Aminosäuren besteht. Damit kann mittels Hydrolysaten die doppelte bzw. dreifache Menge in derselben Zeitspanne aufgenommen werden.

Nun wäre da noch der Zeitpunkt zu klären wann ich diese Aminosäuren einnehme. Es soll nämlich eine Wachstumshormonausschüttung angeregt werden, welche wiederum Muskel- und Kraftzuwachs alsauch vermehrte Fettferbrennung zur Folge hat, bzw soll.Andere versuchen diesen Wachstumshormonausstoss durch AS anzuregen aber auch das ein andermal.
Dieses Wachstumshormon (HGH = Human Grow Hormon oder auch STH = Somatotropes Hormon) setzt sich aus 2 Aminosäuren zusammen und wird in der Hirnanhangdrüse produziert und abgegeben von dieser. Leider wird nur in Schüben abgegeben und ist auch von bestimmten Zeiten respektive Vorraussetzungen abhängig.
Als erster Zeitpunkt wären da die ersten beiden Stunden des Schalfes, zweiter Zeitpunkt  wäre der des morgentlichen Erwachens da hier eineVoraussetzung nämlich ein niedriger Blutzuckerspiegel gegeben ist.Vorausgesetzt man hat keine nächtlichen Fressattacken.Der letzte Zeitpunkt ist nun der nach einem intensieven Training.
Das nun HGH ausgeschüttet wird bewirkt aber noch kein Muskelwachstum. Zunächst einmal gelangt das HGH zur Leber und regt die Produktion von IGF (insulinähnliche Wachstumsfaktoren) diese IGF gelangen nun wiederum in die Muskelzellen und auch andere Zellen und bewirken das von allen ersehnte Wachstum. Wichtig ist halt nun das genügend Insulin vorhanden ist um diesen Prozess zu unterstützen.
Leistungsteigerung durch Aminosäuren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit nun Aminosäuren die HGH Produktion der Hypophyse anregn können, müssen sie zunächst einmal die sogenannte Blutkreislauf-Gehirn-Barriere überwinden. Diese Barriere gibt es um das menschliche Hirn zu schützen.

Sie kann nur mit Hilfe bestimmter Transportsubstanzen überwunden werden. Damit sich diese Transportsubstanzen nicht gegenseitig behindern sollten die Aminosäuren noch in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen.

Es gibt vier Transporttypen die auch nur bestimmte Aminosäuren aufnehmen können (siehe Schaubild). Die zusammensetzung der im Handel erhältlichen Aminosäuren ist schon darauf optimiert.

Was wichtig ist Aminosäuren sollten nicht in Verbindung mit anderen Lebensmitteln eingenommen werden sondern nur mit Wasser. Ausschlieslich mit Wasser. Ja auch keine Milch.

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